Das Hörspiel ist eine offene Kunstform, in der alles mögliche erlaubt ist. Die Geschichte dieser Kunstform beginnt in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, mit der Verbreitung des Radios als Massenmedium. Alfred Döblin, Berthold Brecht und Walther Benjamin sahen im Hörspiel eine Art Volkskunst, in welcher der Konsument auch zum Produzenten wird und umgekehrt. Das Hörspiel fördert dadurch die Selbstreflexion und den Zugang zum Wissen.
Die junge Geschichte des Hörspiels ist aber ohne die Erfindung des Mikrofons und der Radiowellen nicht denkbar. So ist das Hörspiel immer an die Technik gekoppelt. Die heute verfügbare Unterhaltungselektronik versetzt breite Bevölkerungsschichten in die Lage, das Hörspiel als modernes Ausdrucksmittel zu nutzen, speichern und zu verbreiten. Das Hörspielseminar hat deshalb zwei Schwerpunkte: die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem vorangestellten Thema und die Vermittlung der technischen Grundlagen, die für die Umsetzung notwendig sind. Die inhaltliche Arbeit besteht in der Hauptsache aus einer Analyse des Themas, Drehbucherstellung und Erarbeitung der dramaturgischen Mittel. Bei den Kindern wird der Schwerpunkt zusätzlich auf die spielerische Erarbeitung eines Themas gelegt, sowie auf die Sensibilisierung des Gehörs.
Der technische Teil des Seminars beinhaltet neben den Grundlagen der Akustik und dem Umgang mit verschiedenen Mikrofonen, eine Einführung in die computergestützte Aufnahme und Montage eines Hörspiels. Am Ende des Hörspielseminars steht eine bleibende Erinnerung in Form einer Aufnahme auf einer CD.
Die Dauer des Seminars sollte 3 Tage nicht unterschreiten und die Teilnehmerzahl 12 nicht überschreiten. Alle Geräte und Materialien können seitens der Projektleitung gestellt werden.

Hörspiel-Seminare
für Kinder und Pädagogen

 

 

 

 

 

 

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Kontakt:

Artur Starosczyk, Kasparstr.24, 50670 Köln

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